Nach zwei Nächten am Kings Canyon geht es 300km weiter zum Uluru (Ayer’s Rock), dem Herzen Australiens. Wir übernachten auf der Strecke nochmal im Busch und sehen uns ein paar Salzpfannen an, die aber keine große Begeisterung auslösen. Allerdings sehen wir endlich mal ein Kamel und einen Dingo. Wir kommen auch am Mt. Conner Lookout vorbei, der bei ungenauem Hinsehen mit dem berühmten Monolithen verwechselt werden kann.






Auf dem Ayers Rock Campground in Yulara bleiben wir 4 Nächte. Nachts sinkt die Temperatur hier jeweils bis kurz vor den Gefrierpunkt, die Tage sind mit bis zu 20 Grad ideal zum Wandern. Voller Tatendrang fahren wir gleich am Anreisetag zum „Herzen“ Australiens, das aus Arkose (einem dem Sandstein ähnlichen Sedimentgestein) besteht und sich fast 350m über das Umland erhebt. Das Bild kennt praktisch jeder, die Dimension dieses uralten Inselberges wird man aber vermutlich unterschätzen, wenn man nicht vor Ort die beeindruckenden Wände und Flanken bestaunen konnte. Wir machen die lange Wanderung (10,5 km) um den Berg herum, sowie zwei kurze Abstecher zu zwei Wasserlöchern am Fuß des Berges. Insgesamt fast organisch anmutend ist der Uluru aus der Nähe viel zerklüfteter, als man denkt. Es gibt Einschnitte, Löcher und Abbrüche. Rechtschaffen müde bleiben wir gleich auch noch auf dem Sunset Viewpoint Parkplatz und sehen uns zusammen mit vielen anderen Touristen die Farben des Uluru während des Sonnenuntergangs an. Schon sehr schön!










Am nächsten Tag „machen“ wir die Kata Tjuta (die Olgas), eine Gruppe von 36 Felskuppen, die bis zu 550m aus der Umgebung aufragen und etwa 30 km vom Ayers Rock entfernt sind. Die Rundwanderung von 7,4 km durch das Tal der Winde ist abwechslungsreich, spannend und landschaftlich wunderschön. Dass man hier nirgendwo hochklettern darf, da hier ja alles heilig ist, ist eine traurige Einschränkung, deren Begründung mir nicht wirklich einleuchtet. Auch die Wanderung in die Walpa Schlucht nehmen wir noch in Angriff. Wieder ein wunderschöner Tag!








Die restliche Zeit hier nutzen wir für organisatorische Aktivitäten und für diesen Bericht. Außerdem besuchen uns die Galas, um möglichst viele meiner Erdnüsse abzustauben.


Von hier aus geht es nach Western Australia auf die 1.100 km lange ungeteerte Great Central Road, den einsamen Outback Way in Richtung Perth.

Wir sind schon gespannt…
Das war eine tolle Reise. Haben Euch immer verfolgt. Das würde uns auch gefallen, wenn es nicht soo weit weg wäre.
Wünschen Euch ein gutes Heimkommen. Uschi und Franz