Beim Treffen mit unserer Jugend gibt es natürlich ein großes Hallo und zusammen bleiben wir erst mal 4 Tage in Sydney. Unsere Unterkünfte liegen so zentral, dass wir über den botanischen Garten zum Fährhafen und zur Oper laufen können. Ziemlich genial.


Es folgen Besuche im Aquarium und im Taronoa Zoo, außerdem fahren wir auf den Sydney Tower Eye Wolkenkratzer, von dem aus wir einen guten Ausblick über die Stadt haben. Der Besuch des alten Vergnügungsparks ist eher enttäuschend. In the Rocks, einem alten Stadtteil gibt es einen Markt und ziemlich gutes Essen.









… den üblichen Verdächtigen …







Das Blue Lagoon Beach Resort in Bateau Bay wird unser erster gemeinsamer Campingplatz, wo wir zur Eingewöhnung 3 Tage bleiben. Es gibt einen tollen Pool / Whirlpool und ein schöner Strand liegt vor der Haustür.




Ostern steht vor der Tür und pünktlich zum Osterwochenende wird der Platz rappelvoll, so dass wir, weg von der Küste, über das Osterwochenende in den Wine Country Tourist Park in Cessnock im Hunter Valley „fliehen“, wo es mehr als 30 Weinbauern gibt. Natürlich müssen wir zu einer (anstrengenden) Wine-Tasting Tour und in der Nähe vom Campingplatz gibt es auch eine nette Brauerei. Wir schlendern außerdem durch einen kleinen Markt und besuchen ein Abendhappening mit Musik und diversen Essständen auf einem Weingut.





Nächste Zwischenstation sind die Sanddünen in der Anna Bay, wo wir geplättet sind, wie es hier abgeht. Vom Kamelreiten über organisierte Fahrten durch die Dünen incl. Sandboarding ist alles geboten. Es geht zu wie auf dem Rummelplatz. Also nehmen wir mit unserem Toyota lieber den 4×4-Zugang am Stockton Beach auf den Strand und legen dort eine ruhige Brotzeitrast ein.



In Port Macquarie auf dem Flynns Beach CP bleiben wir zwei Tage. Gleich in der Nähe gibt es eine nette, gut besuchte kleine Bucht mit tollen Wellen, wo alle mal Elianas Boogie Board auszuprobieren können. Ein paar mal klappt das „mit der Welle reiten“ ganz famos, auch Eliana stürzt sich mutig in die Wellen.




Jetzt steht Paddeln auf dem Plan und wir umrunden (mit einer Badepause) in zwei Stunden Pinguin Island. Ich bekomme in der Nacht Fieber, bin aber überzeugt, dass es „nix Ernstes“ ist und bald wieder vorbeigeht.


Weiter geht es zum Hat Head Holiday Park im gleichnamigen NP. Hier kann man schön im Fluß baden und es gibt eine schöne Wanderung auf eine Landzunge. Ich bin wegen des Fiebers zur Ruhe gezwungen. Auf dem CP gibt es nur einen Platz für Tobi und Anna und so weichen wir mit unserem Camper auf einen kleinen Campingplatz im Nationalpark aus, wo wir sehr schön stehen und mehrere beeindruckend große Warane auf dem Platz herumlungern. Vermutlich werden sie von den Besuchern mit Fischresten o.ä. gefüttert, denn sie sind gar nicht scheu.




Nächste Station ist der Discovery Park am Emerald Beach. Allerdings habe ich jetzt seit 4 Tagen hohes Fieber und so zieht Monika unterwegs die Reißleine und wir fahren zur Notaufnahme des Krankenhauses in Coffs Harbor. Nach etwa 6 Stunden und verschiedensten Untersuchungen gibt es die Diagnose „ Bakterieninfektion in der Lunge“ und ich bekomme Antibiotika verschrieben. Erst in der Nacht kommen wir auf dem CP an. Tobi, Anna und Eliana machen abends eine kleine Wanderung und sehen viele Känguruhs und einen schönen Sonnenuntergang. Ich habe für die nächsten Tage „Bettruhe“.



Wir fahren weiter in den Discovery Park in Byron Bay. Der Ort ist sehr nett, es gibt schöne Sonnenuntergänge und Musik am Strand.

Auf dem Weg zu unserer letzten gemeinsamen Station machen wir eine Schleife ins Landesinnere. Wir schlendern durch die Crystal Castle & Shambhala Gardens, einen leicht esoterisch angehauchten, wunderschönen Park mit vielen Kristallen, Kunstwerken und Figuren in einer herrlicher Landschaft. Wunderbar.







Auch der Besuch eines Baumwipfelpfades durch einen üppigen Regenwald gefällt uns allen sehr gut und wir staunen (mal wieder) über die vielen verschiedenen Pflanzen.


Im Gateway CP, kurz vor Brisbane, halte ich weiterhin die Füße still, gottseidank schlägt das Antibiotika gut an und ich bin heilfroh, denn durch das gesunkene Fieber kann ich endlich wieder etwas essen. Der Rest macht einen Ausflug in einen Koalapark (mit mehr als 100 Koalas !) und nach Downtown Brisbane, das sehr ansprechend sein muss.






Dann heißt es schon wieder Abschied nehmen, denn wir sind ein Jahr nach dem Start und nach 27.000 gefahrenen km am Ende unserer großen Runde angekommen, während unsere Jugend auf dem Weg nach Cairns noch viel vorhat.




